Ubuntu Namibia e.V.
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Bau eines Hostels für die Pre Primary School

Januar 2016

Hostel Blydskap - Einrichtung der Schlafraeume

Das Hostel fuer die Blydskap Pre-Primary-School ist seit einiger Zeit bezugsfertig.
 

Damit aus dem bisherigen Provisorium ein wohnliches Hostel wird, fehlt noch die Einrichtung mit kindgerechten Betten.
Bei unserem Aufenthalt im Dezember 2015 haben Susanne, Monique und Hubert De Bortoli Moebel und Bettwaesche ausgesucht und bestellt.

An dieser Stelle vielen Dank an Hubert De Bortoli,der nicht nur die Bettwaesche gestiftet hat. Er hat auch dafuer gesorgt, dass ein Solargiesser für Warmwasser und Solarzellen auf dem Hostel montiert werden konnten. Vielen Dank fuer die grosszuegige Unterstuetzung!

Im Januar 2016 haben wir auf der aktuellen Projektreise die Moebel aufgebaut. Zu Beginn des neuen Schuljahres koennen die Kinder nun das Hostel endgueltig beziehen.

Vor Beginn erstmal einen Ueberblick verschaffen. Johanna, Winfried, Roland, Monique und Hansgeorg (v.links) studieren die Teile und die Bauanleitung.

Die ersten Betten stehen im Maedchenzimmer. Johanna und Winfried sind ein eingespieltes Team!

Es gibt zwei verschiedene Aufbausysteme und offensichtlich auch die ersten Komplikationen. Lily erklaert die richtige Montage.

Hansgeorg studiert intensiv die Bauanleitung.

Und dann wird, mit viel Spass an der Sache, montiert und geschraubt.

Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!

Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Motto. Noch besser gelingt es gemeinsam!

Eltern, Tanten, Geschwister und UBUNTUs - alle haben geholfen!

Gerade rechtzeitig vor Schulbeginn wurden wir fertig und die Kinder freuen sich auf den Einzug in das neu moeblierte Hostel.

Daumen hoch, die Jungs finden es gut! Jeder hat nun sein eigenes Bett.

Juni 2015

Projekt Hostel - Zaun und Umzug in das neue Hostel

 
Die UBUNTU-Gruppe hat die Malerarbeiten im Hostel gemeinsam mit Jugendlichen der Gemeinschaft in Marienhoehe fertiggestellt.

Bevor die Kinder in das neue Hostel umziehen konnten, musste zur Sicherheit der Kinder noch ein Zaun um das Hostel gezogen werden. Blydskap liegt direkt an der westlichen Grenze zum Etosha-Nationalpark, so dass immer mit Raubkatzen, Hyaenen und Elefanten zu rechnen ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Etosha-Nationalpark

Die Arbeiten am Zaun sind nun abgeschlossen. Er umfasst nicht nur das Hostel, sondern auch die Schule und den angrenzenden Spielplatz.

Wir freuen uns mit den Kindern und mit der Lehrerin Adolfine, die zwischenzeitlich in das neue Hostel umgezogen sind und ihre neuen Schlafraeume bezogen haben.
 
Der Zaun steht und schuetzt die Schule (vorne) und das Hostel (im Hintergrund).
Der Zaun umfasst auch den den Spiel- und Sportplatz.

Blydskap - Zweite Station der Projektreise 2014

 

Von Tsumkwe, ganz im Osten Namibias, machten wir uns dann Richtung Kamanjab auf. Nach einer zweitägigen Reise an die Westseite des Etosha-Nationalparks erreichten wir Blydskap, die Pre-Primary-School, bei der wir an unserem Hostel-Projekt weiterarbeiten wollen.

Das Gebaeude ist fertiggestellt und wir werden unseren Aufenthalt nutzen, um die Innenraeume zu streichen. 


Projekt Hostel - gemeinsame Malerarbeiten der Ubuntu-Gruppe mit den Jugendlichen von Marienhoehe.


Wir waen zuerst nicht sicher, ob dazu unsere Zeit bei Blydskap ausreichen wuerde. Aber wir erlebten eine grosse Ueberraschung. Viele Jugendliche, zum Teil ehemalige Schueler und Schuelerinnen der Pre-Primary-School, erwarteten uns schon, um uns zu helfen.

Und es waren so viele, dass selbst die Farbpinsel und Farbrollen nicht mehr fuer alle ausreichten. Es war herrlich zu sehen, mit wieviel Lust und Freude die jungen Leute an die Arbeit gingen.

Nach zwei Tagen waren alle Raeume gestrichen, der letzte Tropfen Farbe verbraucht.

 

Am Anfang werden erst fein saeuberlich die Ecken gestrichen.

 

Dann mit der Farbwalze die Grundierung aufgetragen.



 

Bei der ersten Wand schauen die Jugendlichen noch etwas zurueckhaltend zu.

 

Dann gibt es kein Halten mehr und jeder packt sich einen Pinsel.
Wo ist mehr Farbe, auf der Wand oder auf den Kleidern?  
Die Maedchen haben sich fuer ihr Zimmer rosa Farbe gewuenscht.

 

Und bei den Jungs, wen wundert es, wird blau gestrichen.
Gemeinsam hat die Arbeit Spass gemacht.


Und besonders schoen war das Spielen mit der Farbe.

Wir wollen darueber hinaus die Wasserversorgung der Siedlung dort sichern, um bessere Lebensbedingungen für die Gemeinschaft und die Schule zu erreichen.


Auch wollen wir ueber eine Solaranlage zur Stromerzeugung auf dem Dach der Blydskap-Schule  beraten, mit dem das Hostel elektrisch beleuchtet werden kann.

Ein Laptop fuer die Pre-Primary-School, das durch die Solarenergie geladen werden kann, soll dazu dienen die Kinder auf ihre Zukunft in weiterfuehrenden Schulen vorzubereiten.
 

Naehmaschine fuer Blydskap

 

Und eine Naehmaschine soll Adolfine, der Lehrerin der Blydskap-Schule ermoeglichen, Kleidung selbst herzustellen und Kinder in Handarbeit zu unterrichten.

 

Da wir die Moeglichkeit Kleider selbst herzustellen nicht nur den San bei Tsumkwe, sondern auch den Menschen bei der Blydskap-Schule ermoeglichen wollen, haben wir eine besondere Herausforderung.

In Marienhoehe, bei der Blydskap-Schule, gibt es keinen Strom.

 

Ein differenzierter Spendenaufruf war also notwendig.
Und welche Ueberraschung - statt einer Naehmaschine kamen innerhalb weniger Tage 6 Maschinen zusammen. Und bei einer Naehmaschine handelt es sich tatsaechlich um eine mechanische, voll funktionsfaehige Maschine.

Herzlichen Dank fuer die grosse Spendenbereitschaft, von der Fuelle der Stoffe, der Scheren, Nadeln, Knöpfe....... gar nicht zu reden.

Auch bei der Blydskap-Schule wollten wir diese Moeglichkeit schaffen. Zudem hat uns die Lehrerin Adolfine darauf hingewiesen, dass es gerade fuer die aelteren Schueler, die nicht in eine Grundschule oder gar weiterfuehrende Schule gehen koennen, wichtig ist, handwerkliche Faehigkeiten zu erwerben.


Darum freuten wir uns besonders ueber die Spende der mechanischen Naehmaschine, denn noch ist Blydskap nicht mit dem oeffentlichen Stromnetz verbunden.
 

Winfried und Roland packen die Naehmaschine aus, die den langen Seeweg hoffentlich gut ueberstanden hat.

 

Lily, Susanne, Adolfine, Gudrun und Hansgeorg pruefen, ob auch das ganze Zubehoer heil angekommen ist.

 

 Claudia und Hansgeorg richten die Naehmaschine ein. Besonders der Antriebsriemen machte am Anfang Sorgen.


Bei dieser Maschine handelt es sich um eine GRITZNER-Naehmaschine. Wer noch ueber ein Exemplar verfuegt, auch wenn es nur als Ersatzleilager dienen kann, der kann sich gerne bei uns ueber das Kontaktformular melden. Wir sind fuer jede Unterstuetzung sehr dankbar.

Adolfine kommt sofort mit der Maschine gut zurecht. Gemeinsam mit ihrer Schwester Constanzia, die gelernte Schneiderin ist, wird sie die Schueler im Naehen unterrichten.

Ballspiel auf dem Sportplatz

 
Auf der UBUNTU-Projektreise im Jahr 2012 renovierten wir nicht nur die Schule, sondern legten auch einen Sportplatz fuer die Kinder der Gemeinschaft an.

Claudia wussste diesen auch sofort zu nutzen. Selbst waehrend der Arbeitspausen goennte sie sich keine Ruhe. Kaum hatte sie einen Ball in der Hand, schon war sie von Kindern umringt, die begeistert mit ihr spielten.
 
Ballspielen macht Kindern auf der ganzen Welt Spass.
 
Aber nicht nur die Kinder sind begeistert bei der Sache.

Bevor es aber mit der Arbeit losging, war genug Zeit, das freudige Wiedersehen mit einer herzlichen Begruessung zu feieren.

 

Bei unserer Ankunft ist das Gatter noch verschlossen.

 

Susanne und Adolfine, mit ihrer Tochter Bernice, zeigen ihre Wiedersehensfreude.


Auch Claudia, zum ersten Mal in Blydskap, wird herzlich begruesst.

Projekt Hostel - Besichtigung des Hostels auf der Projektreise 2014

 

Bei der Blydskap-Schule bauen wir ein Hostel fuer die Schueler. Wir berichteten schon mehrfach ueber den Baufortschritt, ueber den uns die Familie Maré staendig auf dem Laufenden hielt.

Nun konnten wir uns im Dezember 2014 auf unserer Projektreise selbst ein Bild vom Neubau machen.
Und unsere Erwartungen wurden erfuellt! Das Hostel ist bis auf wenige Restarbeiten fertiggestellt und zwar genau nach Plan, so wie wir uns das vorgestellt und gewuenscht hatten.
 

Bisher kannten wir nur den Rohbau von Bildern - nun steht das fertige Hostel vor uns.
 

 

Rechts die Schule, links das Hostel, alles nah beieinander und bald von einem schuetzenden Zaun umgeben.
Die Fensterrahmen sind vorbereitet. Die Scheiben sollen noch waehrend unseres Aufenthaltes montiert werden.
Die Installation in den Waschraeumen ist fertig. Fuer Farbe an den Waenden sind wir zustaendig.
Auch die Toiletten sind montiert.

Die Dusche wartet lediglich noch auf ihren Wasseranschluss.

Dezember 2014

In Namibia ist es ueblich, ja sogar Pflicht, dass die Schueler und Schuelerinnen waehrend des Unterrichts eine Schuluniform tragen.
Das gilt natuerlich noch nicht fuer die Vorschule. Fuer Adolfine, die Lehrerin der Blydskap Pre-Primary-School, ist es trotzdem ein grosser Wunsch, dass auch ihre Vorschulkinder ordentlich gekleidet sind. Das ist fuer die meisten Eltern nicht erschwinglich, da das Geld oft nicht fuer das Nötigste reicht.

Bei unserer Projektreise 2014 haben wir uns daher entschlossen, bei einer oertlichen Schneiderin Schuluniformen in Auftrag zu geben. Damit machen wir nicht nur den Kindern eine Freude, sondern foerdern das regionale Handwerk.

Edith Mare (l) und Adolfine mit dem Muster der Schuluniform

Eine Ueberraschung - schon beim naechsten Besuch empfangen uns die Kinder und die Lehrerin mit den neuen Schuluniformen.

 

 

 

Ein Willkommenslied in neuen Kleidern.

Die Kraft der Sonne - Solartechnik fuer Namibia

 

Bereits 2014 hatte uns Helmut Moser von seiner Projektidee berichtet.
Seine Vision ist, in Namibia die Kraft der Sonne staerker zu nutzen und diese Kraft in Energie, am Beispiel einer Solarpumpe, umzuwandeln.

Bei einer Veranstaltung im Rahmen der UBUNTU-Deutschlandreise ueberreichte er uns ein funktionsfaehiges, detailgetreues Modell einer Solarpumpe, das er selbst herstellte.

Wir waren fuer diese Initiative sehr dankbar, denn wir wussten, dass die Wasserversorgung in Marienhoehe, bei der Blydskap Pre-Primary-School nicht mehr gesichert war.

Das Windrad der Pumpe und die Wassertanks waren durch durstige Elefenaten zerstoert.
Das Dieselaggregat arbeitete nicht zuverlaessig. Viel haeufiger fehlte es aber einfach auch an Diesel.

Anhand des Models, das uns Helmut Moser mit auf die Reise gab, konnten wir den Mitgliedern der Dorfgemeinschaft und den Kindern der Schule das Prinzip der Solartechnik anschaulich erklären.

Zwischenzeitlich sind neue Wassertanks elefantensicher aufgebaut, allerdings wird das Wasser immer noch mit dem Dieselmotor gepumpt. Neue Technik hat es - aus ganz unterschiedlichen Gruenden - schwer, in traditionell gepraegten Gemeinschaften Einzug zu halten.

Helmut Mosers Idee hat trotzdem Fruechte getragen:

Nicht nur, dass die Kinder der Blydskap Pre-Primary-School und kuenftig auch jeder neue Jahrgang, anhand des Modells buchstaeblich mit eigener Hand die Wirkung von Sonne und Schatten erleben kann.
Auf unserem neuen Hostel wurden zwischenzeitlich, durch Spendenaktivitaeten von  
Hubert De Bortoli, Solarmodule montiert, die genug Energie zur Beleuchtung des Hostels und zum Laden von Akkus liefern.

Lily und Susanne ueberreichen der Schulleiterin Adolfine (Mitte) das von Helmut Moser gebaute Solarmodell.

Neugierig probieren erstmal die Erwachsenen, was man mit der Kraft der Sonne erreichen kann.

Dann lassen sich auch die Schueler vom Modell begeistern.

Die Lampe ueber der Eingangstuer des Hostels funktionert nun mit selbst erzeugtem Strom.

Das Windrad zum Antreiben der Wasserpumpe war von Elefanten zerstoert.

Verschont blieb zum Glueck die schon betagte Pumpe.

Das Dieselaggregat ist im Kaefig gesichert und musste so zum Glueck das Schicksal des Wassertanks nicht teilen. Fuer durstige Elefanten ist der Blechtank kein Hindernis, wenn Wassermangel herrscht.

Alte Foerdertechnik mit neuem Tank auf Stelzen. Im Hintergrund ist gut die neue, elfantensichere Mauer zu sehen, die die ganze Anlage schuetzen soll.

November 2014

 

Projekt Hostel - die Innenarbeiten gehen gut voran

 
Heute schauen wir mal wieder in Marienhoehe bei der Blydskap-Schule vorbei, um zu sehen, wie die Arbeiten am Hostel vorankommen.

Die Innenarbeiten haben begonnen und sind sicher bald fertiggestellt. Das ist wichtig, denn wir wollen bei unserem baldigen Besuch die Raeume streichen.
Wenn der Zeitplan klappt, dann werden wir schon im Dezember die Betten in das neue Hostel umziehen.
Nach den Weihnachtsferien koennen dann die Kinder in ihrer neuen Unterkunft schlafen.

 
Mit dem Traktor wird nicht gepfluegt, sondern er ist hier als gelaendegaengige Zugmaschine am Werk.
Gezogen werden muss der Tankwagen, der das Wasser fuer die Bauarbeiten bringt. Der naechste Brunnen ist zu weit entfernt.
Sicherheit im Hostel ist wichtig, deswegen erhalten alle Tueren ein Schloss.
Der Waschraum mit dem Podest fuer die Waschschuesseln.
Eine Wassertoilette ist in dieser Gegend nicht selbstverstaendlich. Sie dient dazu, die Kinder auf das Schulinternat vorzubereiten.

Oktober 2014

 

Projekt Hostel - ein weiterer Schritt zur Fertigstellung ist erreicht!

 
Es erreichen uns gute Nachrichten von der Baustelle. Die Innenputzarbeiten sind erledigt und gerade wird das Dach montiert. Danach soll dann mit dem Einbau der Fenster und Tueren begonnen werden.
 
Die Innenputzarbeiten sind in vollem Gang.
 
 
Waehrend innen noch verputzt wird, wird aussen schon am Dach gearbeitet.
So kann man sich schon ein Bild der kuenftigen Raeume machen.
 
Schweres Geraet ist am Bau im Einsatz.

Juli 2014

 

Projekt Hostel - der naechste Bauabschnitt ist erreicht

 
Wir haben bereits ueber den Baubeginn und die ersten Baufortschritte des Hostels berichtet.

Nun erreichen uns von der Baustelle bei der Blydskap-Pre-Primary-School die naechsten Bilder.
Sie zeigen, dass bereits die sechste Reihe betoniert ist. Die Rahmen der Eingangstueren und der Fenster sind ebenfalls schon gleich mit eingebaut.
 
 
 
Die Schalung ueber den Fenstern wird fuer den Beton vorbereitet.
 
Blick in den kuenftigen Flur.


 
Fenster und Tueren sitzen, die letzte Schalung kann entfernt werden.

Mai 2014

 

Hostel - Der Neubau waechst

 
Am 19.April 2014 konnten wir vom Baubeginn des Hostels, also des Schuelerheims, berichten.

Erste Bilder von der Baustelle boten einen Eindruck von der Groesse und dem Umfang der Bauarbeiten.

Nun erreichen uns weitere Bautenstandsberichte und neue Bilder, die zeigen, dass der Neubau gut vorankommt.
Die Kinder, die wenige Meter neben der Baustelle die Blydskap Pre-Primary-School besuchen, sind stolz auf ihr neues Schuelerheim, das bald ihre neue Heimat sein soll.
 
Die Bauarbeiter entfernen die Betonschalung der vierten Schicht.
 
Der Tuerrahmen wird gleich mit einbetoniert.
 

Dieses Bild gibt einen Eindruck von der Laenge des Gebaeudes.

Es wird ueber 24 Meter lang.

April 2014

 

Projekt Hostel - Der Bau hat begonnen!

 
Am 23.02.2014 haben wir darueber berichtet, dass die Bauvertraege unterschrieben sind.

Wir warteten gespannt auf den Baubeginn, nachdem das wichtigste Baumaterial finanziert und geliefert war.

Wir wussten, dass fuer das Streifenfundament die Graeben bereits ausgehoben waren. Heftiger (guter) Regen hat die Betonarbeiten dann etwas verzoegert. Das ist eine gute Nachricht, denn noch wichtiger und dringender als das Hostel, ist der Regen fuer Mensch, Tier und Pflanzen.

Aber dann konnte sich Willem Maré mit seiner Mannschaft ans Werk machen und noch vor Ostern  erreichten uns von der Baustelle die ersten Bilder.

 
Willem Maré (2.v.r.) beaufsichtigt die Baustelle
 
Guter Regen sorgt dafuer, dass es rund um die Baustelle etwas gruener ist als gewohnt.
 
Die zweite Schicht ist betoniert und die Tuerrahmen sind eingepasst.

Februar 2014

Grosse Spende aus Oesterreich fuer das Hostel bei der Blydskap " The Lord's Mission School"

Am 03.11.2013 posteten wir, dass drei in Oesterreich lebende Namibier, die Blydskap Schule besuchten. Es waren dies Angelika Debortoli, Elizabeth Schnetzer und Blanchè Visagie.

Angelika Debortoli ist die Tochter von Hubert A. Debortoli, HAD Technical Consulting, der die Plaene fuer das Gebaeude kostenlos ertsellt hat.

Die Allgemeine Zeitung berichtetet ueber den Besuch und in dem Artikel war zu lesen, dass die drei Damen eine Benefizveranstaltung in Oesterreich veranstalten wollen, deren Erloes dem Bau des Hostels zugute kommen soll.

Diese tolle Idee haben sie dann in der Tat auch umgesetzt. Ende des vergangenen Jahres fand die Benefizveranstaltung statt. Mit viel Engagement und Liebe lockten sie so viele Besucher zu ihrer Veranstaltung, dass jeder Platz besetzt war.

Es gab namibische Kunst zu kaufen, auf der Buehne fand eine Modenschau und Tanzauffuehrungen statt und afrikanische Musik umrundete das Spektakel. Natuerlich war fuer Essen und Trinken gesorgt und in einem extra eingerichtetet GivbakShop gabe es Suessigkeiten, Obst, Kaffee und Tee.

Grossartig war der Erloes der Muehe, der auf unser Spendenkonto ueberwiesen wurde.
Herzlichen Dank dafuer!

Wir hoffen hier in Kuerze mehr ueber die Menschen erzaehlen zu koennen, die gemeinsam mit Angelika Debortoli einen wichtigen Beitrag zum Bau des Hostels geleistet haben.


Bis dahin ein paar Impressionen von der Veranstaltung.

Amarula Tanz

Kunstausstellung von Angelika Debortoli

Foyer

Breakdance

Afrikanische Trommler aus Ghana

Symbolische Bausteine als Tischdekoration

 

 

 

 

 

Elizabeth, Angelika und Blanche mit Moderator

Januar 2014

 

Besichtigung des Bauplatzes fuer das Hostel

 
Von der Farm Arendsnes fahren wir gemeinsam nach Marienhoehe zur Blydskap-Schule.
Vor Ort schaeuen wir nochmals nach dem Standort des geplanten Hostels und pruefen die Topographie des Gelaendes.
Besonders wichtig ist uns, dass die Kinder im und um das Hostel herum sich in einem gesicherten Bereich aufhalten koennen.
Das bedeutet, dass wir einen weiteren neuen Zaun bauen muessen, der den bisherigen Zaun erweitert. Zusaetzlichen planen wir ausreichend Platz fuer einen neuen Gemuesegarten ein. Die Schulkinder sollen in diesem Schulgarten lernen, wie man sich durch den Anbau von Gemuese, selbst mit frischen Lebensmittel versorgen kann.

Und das muss alles elefantensicher sein, denn vor wenigen Tagen hatte Marienhoehe Besuch einer Elefantenherde, die den Wassertank und die Windmuehle der Gemeinschaft auf der Suche nach Wasser weiter demoliert haben.

Gerade noch rechtzeitig konnte ein provisorischer Graben um den Wassertank der Schule gezogen werden. Der wird allerdings nicht lange ein Hindernis fuer die Elefanten sein. Und so steht schon ein weiteres Projekt fest: Bau einer Elefantensperre zum Schutz der Wasserversorgung.
 
 
 
Der Bauplatz fuer das Hostel. Blick von der Schulterrasse zur bisherigen Unterkunft.
 
Edith Maré (rechts) erzaehlt vom Besuch der Elefanten auf der Suche nach Wasser.
 
Ein provisorischer Graben schuetzt den Wassertank der Schule.

Januar 2014

 

Besuch bei Famile Maré auf der Farm Arendsnes

 
Die Famile Maré hat die Blydskap Pre-Primary-School erbaut und so fuehrt uns unser naechste Weg auf ihre Farm Arendsnes. Es ist uns wichtig, uns mit Familie Maré abzustimmen und uns ihrer Unterstuetzung gewiss zu sein.
Wir werden herzlich von Edith Maré und Adolfine empfangen.
Die naechsten Stunden verbringen wir damit die ersten Plaene zu studieren, neue Ideen zu diskutieren, Details zu besprechen und Kosten zu kalkulieren.

Die Plaene dazu hat uns Hubert A. Debortoli, HAD Technical Consulting, kostenlos entworfen und gezeichnet. Wir sind ihm dankbar, denn nun haben wir ein realistisches Bild unseres Traumes eines neuen Hostels.
 
Edith Maré (Mitte) beraet mit Adolfine und den Ubuntus den Bau des Hostels.
 
Die Zeichnungen stammen aus der Feder von Hubert A. Debortoli, Swakopmund.

Januar 2014

 

Bau eines Hostels fuer die Blydskap Pre-Primary-School kurz vor der Realisierung

 
Ueber die Blydskap Pre-Primary-School hatten wir bereits mehrfach berichtet.
Der groesste Wunsch von Adolfine und ihren Schuelerinnen und Schuelern ist ein neues Hostel zu bekommen.
Nach vielen Planungen und Gespraechen ist es nun bald soweit. Wir haben die Baugenehmigung erhalten.
Vielen Dank an alle bisherigen Spender. Durch ihre grosszuegige Unterstuetzung haben wir das notwendige Geld zusammen, um das Projekt vollstaendig zu finanzieren.
 
An der suedoestlichsten Ecke des Etosha Nationalparks liegt Marienhoehe mit der Blydskap Pre-Primary-School
 
In diesem Hostel wohnen die kleinen Kinder bisher.
 
Die Schule steht direkt nebenan, ausserhalb des Kraals.
 
Die Schule wurde von der Familie Maré gegruendet und gebaut.

Es kann losgehen - Verträge zum Bau des Hostel unterzeichnet

 

Ende des Jahres 2013 besuchten wir die Farm Arendsnes von Willem und Edith Maré, um die restlichen Details zum Bau des Hostels bei der Blydskap Schule zu besprechen (siehe Post vom 11.01.2014).

Die Finanzierung war gesichert und es war uns wichtig, nach der langen Zeit der Planungen und Verhandlungen, endlich loslegen zu koennen.

Dass es nun so schnell zu einer Vereinbarung kommt, verdanken wir dem Trio Lily Taylor, Willem Maré und Hubert DeBortoli.

Angebote wurden ausgetauscht, verschiedene Bautechniken diskutiert und Vertraege verhandelt.

Die Familie Maré hatte bereits das Schulgebaeude gebaut und wir sind sehr froh darueber, dass 
Willem Maré nun auch das Hostel erstellen wird.

Lily Taylor und Willem Maré bei der Vertragsunterzeichnung

Ein vertrauensvoller Handschlag, die Daumen hoch und der Bau des Hostels kann beginnen.

Oktober 2013

 

Auswahl des Bauplatzes fuer das Hostel

 
Das neue Hostel soll direkt neben der Schule und ganz in der Naehe des heutigen Kraals gebaut werden. Das ist wichtig, da auch das neue Hostel in einem Kraal stehen soll. Das bedeutet, dass um das Gebaeude zum Schutz der Kinder ein Zaun gebaut werden muss.Und dieser neue Kraal soll direkt an den bereits bestehenden angrenzen.
 
Blick vom bestehenden Kraal in Richtung der kuenftigen Baustelle
 
 

September 2013

 

Projekt "Hostel"

 
Eines unserer wichtigsten Projekte in Namibia ist der Bau einer Unterkunft (Hostel) fuer die Schueler der Pre-Primary-School. Bisher schlafen bis zu zwei Dutzend Kinder in einer Blechhuette, die wenig Schutz vor der Hitze im Sommer und den sehr kalten Winternaechten bietet.

Die Kinder koennen waehrend der Schulzeit nicht nach Hause, da sie viel zu weite und zu gefaehrliche Wege zuruecklegen muessten.

Um an diesem Projekt weiter zu arbeiten, fuhren wir von Okonjima  direkt weiter zur Blydskap-Schule.

Wie erfreut waren wir dort alte Bekannte wieder zu treffen. Wir hatten im Mai des Vorjahres einige Reparaturen am Schulgebaeude und der Wasserversorgung durchgefuehrt. Und wie sehr freuten wir uns, alles in einem guten, gepflegten Zustand vorzufinden.

 
Adolfines Mutter und die Kinder freuen sich ueber die kleinen Gastgeschenke. Im Hintergrund die bisherige Schlafstaette der Kinder.
 
Die Schule ist in gutem Zustand. Das Blechdach, das wir letztes Jahr nicht mehr montieren konnten, bietet nun der Lehrerin und den Schuelern einen guten Schutz.

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